Ratgeber · Notare
Notare und KI: Urkunden, Testamente und Daten der Beteiligten
Einen Entwurf mit der endgültigen Urkunde vergleichen, eine Satzung zusammenfassen, ein Testament vorbereiten oder die Eigentumsgeschichte eines Grundstücks prüfen: KI kann einem Notariat helfen. Doch Urkunden enthalten genau die Daten, die am meisten Schutz brauchen: Identität der Beteiligten, Familienstand, Anschrift, Vermögen, Erben.
Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Beachten Sie auch die Hinweise der Bundesnotarkammer und Ihrer Notarkammer.
Was gilt
- Verschwiegenheit: Der Notar ist zur Verschwiegenheit verpflichtet (§ 18 BNotO); die unbefugte Offenbarung ist nach § 203 StGB strafbar.
- Externe Dienstleister: Die Einbindung von Dienstleistern ist nur unter den Voraussetzungen des § 26a BNotO zulässig, einschließlich ihrer Verpflichtung zur Verschwiegenheit.
- DSGVO: Datenminimierung und Auftragsverarbeitungsvertrag mit jedem externen Anbieter (Art. 28).
Bevor Sie KI nutzen
- Ersetzen Sie die Daten der Beteiligten und Dritter: Namen, Steuer-IDs, Anschriften, Familienstand, Konten.
- Entfernen Sie auch Grundbuch- und Katasterangaben: Sie identifizieren ein Grundstück und seinen Eigentümer so gut wie ein Name.
- Vorsicht bei Testamenten: Erben, Vermächtnisnehmer und Quoten identifizieren eine Familie auch ohne Namen.
- Prüfen Sie das Ergebnis.
Wo Maskwise hilft
Maskwise findet Namen, Steuer-IDs, Anschriften, Konten und Registerangaben, auch in gescannten Abschriften, und behält die Word-Formatierung bei, wenn es sie durch Platzhalter ersetzt. Alles auf Ihrem Mac, ohne Internet.
Kurz gesagt
- Die notarielle Verschwiegenheit verlangt, dass die KI die Daten der Beteiligten nicht sieht.
- Grundbuch- und Katasterangaben identifizieren so gut wie Namen.
- Prüfen Sie bei KI-Anbietern die Anforderungen des § 26a BNotO.
Schwärzen Sie personenbezogene Daten, bevor Sie KI nutzen, ohne dass sie Ihren Mac verlassen.
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